Seine Werke leben weiter,

auch wenn die letzten Plastiken unvollendet bleiben. Franz Gruß, der „Sauriervater“, ist am 30. Oktober 2006 nach schwerer Krankheit im Alter von 75 Jahren verstorben. Schon zu Lebzeiten hat er sich selbst ein Denkmal gesetzt, denn sein Name ist untrennbar mit dem Saurierpark verbunden.

Das der Name Kleinwelka weit über die Grenzen Sachsens ein Begriff ist, ist vor allem der Verdienst dieses Künstlers. Als er 1978 nur als Hobby mit dem Bau der Saurier begann, hat Franz Gruß nicht geahnt, was für eine Lawine er damit ins Rollen bringt. Denn heut zieht es jährlich tausende Touristen aus dem In- und Ausland hierher. Ganze Generationen sind von seinem Schaffen immer wieder fasziniert.

Insgesamt ca. 600 Plastiken erblickten unter den Händen von Franz Gruß das Licht der Welt. Aber nicht nur Saurier, sondern auch übergroße Insekten und Urmenschen gehören zu seinen Werken. Seine Ideen hätten noch für drei Leben gereicht – aber der Tod kam schneller.

Wir werden Franz Gruß immer als einen unermüdlich schaffenden, liebevollen und kreativen Menschen in Erinnerung behalten, der in seinen Werken weiter lebt. In seinem Andenken werden wir diese Werke pflegen und erhalten, denn jedes einzelne von ihnen ist eine liebevolle Erinnerung an einen unvergesslichen Künstler, Ehemann, Papa und Opi.

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